Das Dorf Zoza liegt auf den Anhöhen des Rizzanese-Tals und ist ein wahres Zeugnis der traditionellen korsischen Architektur. Anhand seiner typischen Häuser bietet es ein Panorama von Stilen, die vom rustikalen 'caseddu', das das Leben in der korsischen Landwirtschaft widerspiegelt, bis hin zu eleganten Herrenhäusern mit verputzten Fassaden und schmiedeeisernen Balkonen oder Wehrtürmen reichen.
Diese Behausungen erzählen die Geschichte einer Gemeinschaft mit vielen Gesichtern, die in ihren Traditionen verwurzelt ist und ihr Erbe über die Jahrhunderte hinweg bewahrt hat.
Die Kirche Santa Margherita mit ihrem Glockenturm und ihrer majestätischen Gestalt, die sich am Fuße des Dorfes befindet, ist das spirituelle Herz der Gemeinde. Dieses Gotteshaus ist der Treffpunkt der Gemeinde und zeichnet sich durch eine einfache, aber charaktervolle Architektur aus, die für die Region typisch ist. Beim Betreten des Dorfes werden die Besucher von einem großen Holzkreuz begrüßt, das ein Geschenk eines örtlichen Handwerkers ist. Es zeugt vom Glauben und dem örtlichen Kunsthandwerk und lädt zur Entdeckung eines bescheidenen und zugleich symbolträchtigen Dorfes ein.
Seine privilegierte Lage bietet einen Panoramablick auf den Fluss Rizzanese und die umliegenden Berge, eine Einladung zur Kontemplation und Erkundung der Umgebung. Trotz des Sprichworts über das Dorf - Zoza di mala furtuna: d'inguernu mai soli, d'istati mai luna (Zoza, Dorf in schlechter Lage: nie Sonne im Winter und kein Mond im Sommer) - wird ein Besuch des Ortes aufmerksame Reisende mit Sicherheit begeistern.